Geschissen, Siebenschläfer!

Florian Lamp
08.05.2011
Es gibt schönere Orte zum Schwimmen oder Trinken als St. Gallener Kloschüsseln

In der Schweiz, genauer in St. Gallen, passiert Seltsames. Jeder kennt das ja bestimmt, man muss dringend auf Toilette, sitzt, verrichtet sein Geschäft, dreht sich noch einmal um vorm Abziehen und wundert sich, was denn da unten so Seltsames drin herumschwimmt. Es ist immer ein bisschen wie an Silvester, wenn man Bleigießen macht und danach die Form erraten muss.

Einem Schweizer ist jetzt das besondere Mißgeschick passiert, dass er einen Siebenschläfer geschissen hat – wie das Foto am Bloganfang beweist. Nur, dass es wirklich ein Siebenschläfer war, allerdings zu schwach, um sich aus der Kloschüssel zu befreien. Diese Entdeckung setzte laut Südkurier einen ganzen Rattenschwanz an Telefongesprächen in Gang: Zunächst alarmierte der „überraschte Wohnungsmieter“ die Polizei, die dann wiederum beim Tierschutzbeauftragten vorsprach. „Der Tierschutzbeauftragte holte den tropfnasse Siebenschläfer ab, trockente und fütterte ihn. Das Tier erholte sich schnell und wurde noch am gleichen Nachmittag im Neuwald aus dem Polizeigewahrsam in die Natur entlassen.

Ist ja noch einmal alles gutgegangen, bleibt nur die Frage offen, wie der Siebenschläfer ins Klo kam. Vermutet wird, dass er dachte, das Klo seine eine Tränke, aber ob dies wirklich stimmt, konnte aus dem Tierchen nicht herausbekommen werden. Wahrscheinlich ist, dass der heimtückische Hamster ihm gesagt hat, in der Schweiz könne man aus der Toilette trinken.

Zum Schluss noch was Süßes, wenn auch nicht sehr Intelligentes: Das Meerschweinchen Mokka, das, wie das Hamburger Abendblatt weiß, nicht nur sonntags in die Kirche geht, sondern sogar noch wie eine Wiener Kaffeespezialität heißt. Wenn das mal nicht die Titelschlagzeile war!

Vom österreichischen Standard erfährt man alles darüber, wie Studenten in Ulan Bator in der Mongolei nachhaltig bauen. Eigentlich sehr lobenswert, wenn man einmal von einer Bildunterschrift absieht: „Für die Boden- und Deckenkonstruktion wurden keine Kissen, sondern Filz und Wolle Schicht für Schicht zwischen die Träger gelegt. Unterhalb des Bodens gibt es zudem ein Gitter, damit keine unliebsamen kleinen Nagetiere die neue warme Behausung stürmen. Oberhalb der Dämmung liegt der Holzboden direkt auf den Trägern auf.“. Der GROSSKONZERN geht hier davon aus, dass das Gitter nur vor speziellen Nagetieren namens Cricetinae, also dem Beelzebub unter den Nagern, dem Hamster Schutz bieten soll und hofft mit den mongolischen Waisenkindern, dass dieser Schutz Wirkung zeigt.

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