Mel, Knaki und die Radioaktivität

Florian Lamp
18.05.2011
Kein Aprilscherz. Wobei es andersrum natürlich lustiger wäre: Ein depressiver Bibervater kommuniziert nur noch durch Mel Gibson ...

Am 1. April hörte ich das erste Mal vom Film "Der Biber". Mel Gibson spiele darin einen depressiven Familienvater, der eines Tages mit einer Biber-Handpuppe ankomme und seit diesem Tag nur noch durch den Biber kommuniziere. Regie führe Jodie Foster. Ich habe das alles nicht glauben wollen, weil es noch kurioser klang als Dr. Kurt Floerickes "Nagetiere", aber jetzt is es so weit und morgen startet "Der Biber" in den deutschen Kinos. Nagetiertechnisch eine große Errungenschaft, nachweislich wohl auch eine exzellente schauspielerische Leistung Mel Gibsons, aber irgendwie fragt man sich dann doch, warum Gibsons depressiver Familienvater nicht durch das beste Nagetier aller Zeiten, das Eichhörnchen spricht. Auch interessant wäre es noch zu wissen, ob der Originaltitel "The Beaver" war. Das hätte dann nämlich noch eine eher vulgäre Nebenbedeutung.

Aber vielleicht gibt es ja die Fortsetzung "Das Eichhörnchen".

Ein ganz anderes (besseres) Haustier, dem man auch nicht seine Hand in den Hintern stecken muss, hat Friedrich Kuhr aus Santow: Knaki. Knaki ist ein Eichhörnchen,das aus dem Kobel (das Eichhörnchennest heißt so) gefallen ist und seitdem liebevoll von Friedrich, seiner Schwester Thara und dem Rest der Familie großgezogen wird. Verständlich, dass für Friedrich nur eines zählt: "Mir ist nur mein ,Knaki’ wichtig."

Doch zurück zum Biber. Die Leser dieses Blogs haben sich bestimmt schon öfters mal gefragt, wo man einen Biber herbekommt, wenn man mal dringend einen braucht. Die Lösung ist ganz einfach. Biber kauft man nicht bei Obi, sondern direkt in Norwegen beim Bibermakt von Tromsö. Wie genau das geht, wie viel ein Biber kostet, ob noch Porto mit oben drauf kommt? Fragen Sie am besten nach bei Anton Trösch, denn "Präsident Anton Trösch (WWF) kaufte neun Nagetiere in Norwegen ein und siedelte sie am Nussbaumer- und Hüttwilersee wieder an." Den Kontakt vermittelt das St. Galler Tagblatt bestimmt gerne.

Zum Schluss noch ein Hinweis des WDR: "Nagetiere scheinen über Generationen geradezu "immun" gegen Radioaktivität geworden zu sein, während in Tschernobyl schlüpfende Schwalbenküken auch heute noch unter Missbildungen leiden."

Wenn das mal keine positive Nachricht ist.




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