Das Eichhörnchen schafft sich ab - ein Gastbeitrag von Herausgeber Jan Neersö

Florian Lamp
27.01.2011
Der GROSSKONZERN dankt typofix fürs Buchdesign

Keusch und rein liegt er in der Sonntagssonne da, unser deutscher Wald. Freudig schmettert die Nachtigall ihre taktvolle Strophe, balgen sich zwei Häschenjunge im weichen Moos, nascht ein Reh scheu von der Futterkrippe, die der alte Förster zur Feier des Tages aufgestellt hat. So kennen wir unsere Heimat, und noch ist hier alles in Ordnung. Doch bald schon könnte auch dieses Idyll für immer verloren sein, vernichtet von einer übelriechenden, infektiösen Woge aus grauem Pelz, die von Süden nach Norden über unser Land schwappt.

Ignoriert von einer medial sedierten Öffentlichkeit, totgeschwiegen von unverbesserlichen Gutmenschen, entsteht in ganz Europa eine Parallelgesellschaft, in der die Regeln, die wir kennen, nicht mehr gelten. In England, Irland und Italien ist der Kampf der Anständigen schon verloren. In der Schweiz brennt er lichterloh. Was muss noch passieren, damit der deutsche Michel aufwacht und begreift, dass es diesmal nicht weitergehen kann wie bisher?

Die für Überfremdung traditionell sehr sensiblen Bayern haben es als erste gemerkt: Es ist ein Kampf der Hörnchen, der hier tobt, ein Kampf zwischen dem verschmitzten, schlauen Eichhörnchen, das seit unvorstellbarer Zeit unsere Wälder bewohnt – und dem dummen, brutalen Grauhörnchen, jenem Neuankömmling, der sich anschickt, seinen Gastgebern rundheraus den Garaus zu machen und den deutschen Wald nach seinen eigenen kranken Vorstellungen umzugestalten.

Hoffnungslose Sozialromantiker hatten es zu einer Zeit, in der grenzenloses Wachstum noch möglich schien, aus der Neuen Welt herbeigerufen, um europäische Parks mit Abwechslung und Leben zu füllen. Blauäugig gingen sie davon aus, dass sich der kulturfremde Neuling schon an die Gepflogenheiten seines Gastgeberlandes anpassen würde, dass die alten und neuen Einwohner unserer Fluren sich in friedlicher Koexistenz gegenseitig bereichern würden. Dass den "Gästen", wie man sie zunächst nannte, nach nichts weniger der Sinn stand als nach Integration – sahen sie es nicht oder wollten sie es nicht sehen?

In einem beispiellosen Feldzug breiteten sich diese "Gäste" in den nächsten Jahrzehnten rücksichtslos in ganz Europa aus. Geistig abgestumpft, bei der Nahrung wenig wählerisch, körperlich noch naturnäher und robuster als die einheimische Bevölkerung, siedelten sie sich zunächst dort an, wo sich – aus gutem Grund – kein Eichhörnchen blicken lassen wollte. In diesen Keimzellen vermehrten sie sich und drängten bald machtvoll nach neuem Lebensraum. Wer heute in diese Gegenden kommt und versucht, sich nach dem ersten Schreck mit dem vertrauten Pfeifen, Schnalzen und Schnarren zu verständigen, erntet lediglich finstere, verständnislose Blicke. Das Zittern der hochgegelten Schnurrhaare verrät, dass nur die Furcht vor der Schrotspritze die Horde von gröberen Übergriffen abhält – wenigstens für den Augenblick noch.

Deutsche Eichhörnchen wohnen hier schon seit langem nicht mehr. Verläuft sich einmal ein Exemplar aus Unerfahrenheit in diese Gebiete, hat es wenig zu lachen. Es wird als "Koniferenfresser" beschimpft, von doppelt so großen, meist jugendlichen und männlichen Gangmitgliedern bespuckt, drangsaliert und tätlich angegriffen. Es selbst ist jetzt ein Fremder, unerwünscht im eigenen Wald. Auf die weitaus meisten Eichhörnchen jedoch wirkt das graue Verderben unsichtbar. Sie erliegen den Eichhörnchen-Pocken, jenem Pandorageschenk der Neuankömmlinge an die Gastgeber, das auf diese binnen kurzer Zeit tödlich wirkt, gegen das jene jedoch praktischerweise immun sind. Zufall?

Die Sozialromantiker wiegeln ab, versuchen zu beschwichtigen. Grauhörnchen seien strukturell benachteiligt, bei den fraglichen Gegenden handele es sich ohnehin um Problemwald. Wo der Leidensdruck allzu unübersehbar wird, sollen Fördermaßnahmen und verstärkte Integrationsbemühungen die Probleme lösen. Schöne Ideen – leider zu schön, um wahr zu sein. Sicher mag es Fälle geben, in denen das Zusammenleben funktioniert. Doch sie sind Einzelfälle. Denn die Grauhörnchen wollen sich nicht nur nicht integrieren, sie können es auch gar nicht. Ihr Verhalten lässt sich nicht durch Umerziehung ändern – denn der Unterschied zum Eichhörnchen ist mit höchster Wahrscheinlichkeit genetisch bedingt.

Tatsächlich teilen sich 86 Prozent der Grauhörnchen und immerhin noch 82 Prozent der Eichhörnchen jeweils eine ganz bestimmte Gensequenz. Es ist nicht besonders gewagt, anzunehmen, dass es nicht individuelle Bemühungen, sondern diese Gene sind, die beide Gruppen zu dem machen, was sie sind. Dies sind Fakten, die wir zur Kenntnis nehmen und über die wir nüchtern und vorurteilsfrei diskutieren müssen. Wie offensichtlich müssen die Gegensätze noch werden, bevor man wieder das Wort vom Rassenkampf in den Mund nehmen darf?

Und noch einen anderen Fakt können die Apologeten des Grauhörnchens nicht einfach wegdiskutieren: seine unheimliche Fruchtbarkeit. Während die Geburtenraten des Eichhörnchens seit Jahrzehnten sinken, die Zahl der Würfe pro Jahr bei 1 bis 2 stagniert, schafft das robustere Grauhörnchen ohne weiteres einen Wurf mehr. Das Missverhältnis verschärft sich also exponentiell. So entstehen Graukopfmädchen, deren einziges Ziel im Leben es ist, weitere Graukopfmädchen zu produzieren – denn etwas anderes haben sie nie gelernt. Bis zum Ende des nächsten Jahrhunderts könnten in Deutschland dadurch 11 Millionen Grauhörnchen leben, also mehr, als Frankreich Einwohner hat. Nur fünfzig Jahre später wird sich diese Zahl, wenn alles weitergeht wie bisher, bereits auf 60 Milliarden vervielfacht haben – etwas mehr, als es Mobilfunkkunden auf der ganzen Welt gibt. Das sind die Zahlen, und sie werden durch politisch korrektes Wunschdenken nicht verschwinden.

Ist der Blick nach vorn so deprimierend, hilft oft ein mutiger Blick zurück. 1932 befand sich Deutschland in einer ganz ähnlichen Lage. Niederträchtige Feldhamster tyrannisierten die einheimische Fauna, spielten sich zu Herren des ganzen Landes auf. Ein Mann erkannte die Gefahr und schrieb in schönem, klaren Deutsch, noch unberührt von unseren heutigen Verfälschungen und Verhunzungen, dagegen an. Er hieß Kurt Floericke, und seine drastischen Worte gegen den Hamster fanden Gehör. In der Ausrottung des Feldhamsters wurden seitdem schöne Erfolge erzielt. Auch Floerickes Rezepte gegen Mäuseplagen und seine Warnung vor dem Kaninchen sind von zeitloser Gültigkeit. Das Grauhörnchen kannte er noch nicht – aber kann man nicht sagen, dass er unsere gegenwärtige Situation zumindest ein Stück weit voraussah, als er in Bezug auf das Eichhörnchen einen sporadischen "Zuzug aus Rußland" bemerkte, der daran zu erkennen sei, "daß dann die schwarzen Eichhörnchen ungewöhnlich verbreitet sind und sich durch ihr dreistes Wesen jedermann verraten"?

Sein wichtigstes Werk "Nagetiere" ist gerade im GROSSKONZERN – dem kleinen Verlag neu aufgelegt worden. Gewiss lassen sich seine Handlungsanweisungen nicht eins zu eins auf unsere Lage übertragen. Dennoch – wer in der Grauhörnchenfrage mitreden will, der muss sich dieses Werk anschaffen, es lesen, seine Thesen ohne Scheuklappen studieren und vorurteilslos diskutieren. Tun wir dies alle möglichst zahlreich, damit auch unsere Kinder noch die Gelegenheit haben, Eichhörnchen im deutschen Wald zu erleben.

Rettet Zeitz! Rettet Zeitz! Rettet Zeitz!

Florian Lamp
24.01.2011
Bild eines deutschen Schäferhundes - Bitte einprägen, Zeitz!

Am 19.01. erreichte den GROSSKONZERN über die Mitteldeutsche Zeitung ein Hilferuf, der hiermit weitergegeben wird!

Der Schock kam, als der Schnee getaut war.

Was war passiert? Und viel entscheidender: Wie konnte Zeitz so etwas überhaupt geschehen lassen? FDP-Stadtrat Jörn Röhler ging nichts Böses ahnend seinem Hobby nach und zählte, weil ja die FDP gerade keine anderen großen Themen hat, auf der Dr.-Kurt-Floericke-Promenade Hundehaufen. Hatte er bisher mal hier und da einen gefunden und stand der bisherige Rekord bei 22einhalb Haufen, so war er dieses Mal doch schockiert: „Allein etwa 100 Haufen zählte Jörn Röhler im Bereich Dr.-Kurt-Floericke-Promenade / Gertrudstraße bis Herta-Lindner-Straße.“ „ETWA 100!!“ Wie kann es sein, dass die Stadt Zeitz den berühmtesten Sohn der Stadt so mit Scheiße beschmeißt? Wie ist es möglich, dass „das Problem noch lange nicht von der Straße“ ist?

Die Reporterin Angelika Andräs stellt fest: „Ein Rundgang in Zeitz macht schnell deutlich, dass es einfacher und kürzer wäre, die Straßen und Wege zu nennen, an denen Hundehaufen kein Problem sind. Was aber tun?“ Eine geniale Technik: Scheiß versinkt in der Zeitz und die feine Frau Reporterin legt die Hände in den Schoß und fragt scheinheilig „Was tun?

Wenn da nicht Herr Röhler von der FDP (der mit dem Hobby) wäre. Wenn es die Stadt nach der Schneeschmelze nicht gebacken kriegt, dann schreit man natürlich gleich danach, dass „schleunigst eine Fremdfirma zur Beseitigung der Exkremente der Vierbeiner beauftragt" werden soll. Und wie wäre Eigeninitiative? Schließlich weiß auch Röhler: „Die Besucher unserer Stadt und der Lutherdekade wären sicher über den aktuellen Anblick nicht erfreut."

Denn, wenn die Hundescheiße nicht weg kommt, dann „können wir uns den erheblichen finanziellen Aufwand zur Präsentation unserer Stadt schenken, wenn im Bereich Ordnung und Sauberkeit alles beim Alten bleibt."

Der entlarvende Teil dieser Aussage: „… wenn im Bereich Ordnung und Sauberkeit alles beim Alten bleibt.“ Heißt das, dass Zeitz die „Dr.-Kurt-Floericke-Promenade / Gertrudstraße bis Herta-Lindner-Straße“ schon seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten durch Hundehaufen herunterkommen lässt? Weiß man in Zeitz nichts von der Found-Dogshit-Theorie, nach der ein vergleichsweise harmloses Phänomen zur völligen Verwahrlosung einer ganzen Stadt führen kann? Warum kommt dann erst jetzt, wo eigentlich für Zeitz schon alles zu spät ist, Herr Röhler und schlägt Alarm?

Der GROSSKONZERN, der im fernen Berlin seinen Sitz hat, nimmt sich nun dieses Problems an und gründet auf Facebook eine Gruppe zur Rettung von Zeitz, wenigstens aber zur Entkotung der „Dr.-Kurt-Floericke-Promenade / Gertrudstraße bis Herta-Lindner-Straße in Zeitz". Es darf nicht sein, dass hier weder Herr Röhler noch „die sieben Ermittler des Fachbereichs Recht und Ordnung“ noch die Eigentümer und Geschäftsinhaber den Kot fremder Hunde wegräumen!  Da alle bisherigen Maßnahmen ein Griff ins Hundeklo waren (angeblich wurden im Rathaus im letzten Jahr 12.000 kostenlose Hundekotbeutel verteilt, aber wer weiß, was die Zeitzer Hundebesitzer damit wieder angestellt haben!) ruft der GROSSKONZERN auf, der Facebook-Gruppe „Rettet die Dr.-Kurt-Floericke-Promenade / Gertrudstraße bis Herta-Lindner-Straße in Zeitz!“ beizutreten und Statements sowie Lösungsvorschläge abzugeben.

Weiter ist nach dem Verkauf des 1.000. Exemplars von Dr. Kurt Floerickes „Nagetiere“ eine Demonstration gegen Hundekot auf der Dr.-Kurt-Floericke-Promenade / Gertrudstraße bis Herta-Lindner-Straße in Zeitz geplant. Wir hoffen, dass die Stadt Zeitz den Ernst der Lage verstanden hat und endlich handelt. Wenn Sie nicht handeln will, dann wird es der GROSSKONZERN tun!

Kleine Presseschau: Moby Dick, The European und die SZ bzw. dpa

Florian Lamp
23.01.2011
Unsere bisherige Lieblingspresseagentur. An die anderen: Strengt Euch an!

Der GROSSKONZERN dankt heute einer Presseagentur, der Süddeutschen Zeitung für die Übernahme einer Presseagentur-Meldung, The European, einer schönen Online-Zeitung und einem freundlichen Blog namens Moby-Dick TM.

Aber der Reihe nach - wie kann es sein, dass der GROSSKONZERN auf beinahe nordkoreanische Art und Weise die Medien beherrscht?

Zunächst möchte ich mich als Verleger bei der dpa bedanken, deren lustige Meldung zu Dr. Kurt Floerickes "Nagetiere" die Süddeutsche übernommen hat. Schönster Begriff in dieser Meldung: "Berliner Szeneverlag" (vgl. Suhrkamp)

Hier nun die Geschichte, wie es dazu kam. Am Tag des Aufstiegs des FC St. Pauli weilte ich in Hamburg und im Zuge der hanseatischen Euphorie, die durch die Stadt tobte, ließ ich mich dazu hinreißen, einem alkoholisierten Pauli-Fan mit den gegröhlten Worten "Sahaaaankt Pauli" zu gratulieren. Dieser verzog sein Gesicht, blickte in meines und sagte folgende Worte: "Neee, Du! So ne Szenetypen wie Dich, die könn' wir hier nich gebrauchn."

Diese Episode wurde auch dem Herausgeber Neersö erzählt, der sie dann sinnentfremdend verkürzte, entstellte und in seinem Vorwort unterbrachte. Und jetzt ist der GROSSKONZERN ein Szene-Verlag. Aber das sind wir gerne. Danke dpa!

Ebenfalls ein lieber Dank geht an Frau Beate Wedekind, die bei "The European" eine Doppelrezension von "Deutsch für den Ausländer" und "Nagetiere" bewerkstelligt hat. Unser Lieblingssatz bezieht sich hier auf "Deutsch für den Ausländer" und lautet "Es gibt sie, diese Bücher, die man einfach lieben muss." Und wir beim GROSSKONZERN lieben es, wenn unsere Bücher als solche bezeichnet werden! Danke!

Zuletzt möchten wir heute noch dem Blog Moby-Dick TM danken, der Dr. Kurt Floerickes "Nagetiere" ebenfalls sehr positiv bespricht, allerdings Kritik äußert, weil der "Bilch" nicht erwähnt werde. Hierzu stelle ich mit Dr. Floericke gemeinsam klar: "Die merkwürdige Gruppe der Bilche" bleibt und blieb außen vor, weil sie schon in anderen Floericke-Werken beschrieben wurde (Der Korrrektheit halber: Das Wort "Bilch" wird auf Seite 6 und auf Seite 118 erwähnt).

Der GROSSKONZERN behält sich vor, einen kompletten Sammelband aller jemals von Floericke beschriebenen Nagetiere zu veröffentlichen, die dann wahrscheinlich auch die von Blogger phrixuscoyote beschriebene "Schwulle" beinhaltet:

"Ihr Lebensraum umfasst die menschliche Zivilisation insgesamt, meist in offenem Zusammenleben, oft lebt die Schwulle aber auch versteckt in Wäscheschränken, Puppenhäusern und Gästezimmern."

Und dazu kämen dann natürlich noch die von Bibervater Amtmann Behr (bitte auf PDF-Seite 7 scrollen um ihn bei der Arbeit zu sehen) immer wieder hervorragend in Szene gesetzten Biber, die in "Aussterbende Tiere" eine tragende Rolle spielten.

Aber alles zu seiner Zeit.

 

Vor mir die Welt - und "Nagetiere" sind mit dabei

Florian Lamp
20.01.2011
Bitte täglich lesen!

Meike Winnemuth saß bei meinem dritten Versuch, mir bei "Wer wird Millionär?" eine Million zu kaschen, rechts neben mir und kam mir zuvor. Und auch, wenn das jetzt blöd klingen mag, aber ich habe mich kein bisschen geärgert, dass Sie richtig viel gewonnen hat und ich nichts.

Denn Meike hatte es einfach verdient.

Jetzt allerdings beneide ich sie schon ein bisschen, denn die nächsten 12 Monate ist sie auf großer Fahrt und wird 12 Weltstädte besuchen und dort jeweils einen Monat leben, sich treiben lassen und dabei richtig etwas erleben.

Und weil Meike so ein toller Mensch ist, erzählt sie davon all den Menschen, die nicht 500.000 Euro gewonnen haben - und zwar in ihrem Blog "Vor mir die Welt". So kann man in der ersten Reihe dabei sein, wenn Sie an einem Festival namens "U can Ukulele" teilnimmt, "Eine-Million-Dollar-Kuchen" isst und Menschen dabei zuschaut, wie sie sich Samstagmorgens bei strömendem Regen im Park prügeln.

Und jetzt hat sie zusätzlich noch dafür gesorgt, dass der GROSSKONZERN die erste Rezension, die auf australischem Boden geschrieben wurde, vorweisen kann.

Hier findet man sie und das Thema ist natürlich Dr. Kurt Floerickes "Nagetiere".

 

 

Ein Lied aus uralten Zeiten

Florian Lamp
19.01.2011
Verleger Lamp läßt in seiner Bibliothek R. R.s Gedicht nachklingen

Aus Berlin erreichte den GROSSKONZERN folgende Nachricht eines großen Nagetier-Freundes namens R. R.. Dieser junge Mann schrieb folgendes, nachdem er vorher auf einem Dachboden tätig gewesen war und dort etwas fand, was der GROSSKONZERN natürlich gerne mit seinen Freunden teilt:

                      

                                                 Ein Gedicht aus alter Zeit

                                                    Gemeiner Nager

                                                     Ja-/Nein-Sager

                                                      Täglich Mühsal

                                                         Seelenqual:

 

                                                         Trotzen wir

                                                    Der Bedeutungsgier

                                                         Spielen wir

                                                         König Lear:

 

                                                       Drum gönne Dir

                                                       Bereits um vier

                                                      Ein schönes Bier

                                                         Zum Nagetier

 

Das eigentlich Erstaunliche (neben dem Versmaß) ist aber, wie R. R. noch einmal betont, dass sich "die letzte Strophe [...] in vielen abgewandelten Formen auch heute noch als Merk- und Trinkspruch selbst in völlig nagetierfreien Kulturen findet."

Ein Fakt, über den Sie, die lieben Leser des GROSSKONZERN-Blogs, doch gerne mal ein bisschen grübeln dürfen.

< < Juli 2017 > >
S M T W T F S
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          

Archiv

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Newskick Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Slashdot Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blogmarks Information