Zum Geburtstag: Ist die Maus gar nicht so schlau wie sie immer tut?

Florian Lamp
07.03.2011
Beweis-Zeichnung

"Die Sendung mit der Maus" feierte heute ihren 40. Geburtstag, Millionen Kinder und Kindeskinder haben mit der Maus gelernt und verehren sie abgöttisch, das Fernsehen feiert, Eckart von Hirschhausen moderiert Abendsendungen im Namen der Maus und im ARD-Shop beim ARD-Hauptstadtstudio gibt es Maus-Merchandise in Massen ... und bis heute hat niemand danach gefragt, wie denn die Maus zu dem wurde, was sie heute ist.

Was sind die Qualifikationen, die die Maus mitbringt, um Kinder zu unterrichten? Woher "weiß" sie so viel? Und wie kann es sein, dass sie so beliebt ist, wo Mäuse ansonsten ja eher nicht so gemocht werden? Fragen, die der GROSSKONZERN nicht nur aufwirft, sondern auch beantworten möchte.

a) Die dunklen Flecken im Lebenslauf der Maus: Die Maus besitzt keinerlei qualifizierte Berufsausbildung, geschweige denn einen Universitätsabschluss, der sie formell berechtigt, Kinder zu unterrichten. Insofern scheint die Maus einfach nichts anderes als eine Fernsehfresse zu sein, die wie eine Marionette ferngesteuert wird. Der höchste Schulabschluss, den die Maus je erreicht hat, ist ein Diplom von der Klippschule. Und auch dieses hat sie sich erschummelt, schließlich ist sie nicht in der Lage, in klarem Deutsch zu sprechen.

b) Die Maus weiß nichts. Sollte sie jemals etwas anderes behauptet haben, glauben Sie ihr kein Wort. Auch Ihre angeblichen Stationen im Lebenslauf, in denen sie behauptet, als Associate in einer Anwaltskanzlei in New York gearbeitet zu haben, sind Fake. Googlen Sie doch einfach mal "Patty Hewes" ...

c) Die Beliebtheit der Maus - wie macht die das nur? Hierzu verweise ich auf Dr. Kurt Floerickes "Nagetiere". Die Maus ist eindeutig eine "Feldmaus". Und Feldmäuse zeichnen sich weder durch "besondere Schönheit", noch durch "geistige Begabung" aus. Sie sind "unvorsichtig" und "vergesslich" und dazu auch noch "nicht lernfähig". Kurz gesagt: "Sie ist der Proletarier unter den Nagern" und damit einfach auch nur Nagerdurchschnitt. Und was durchschnittlich ist, lieben wir, weil wir alle doch auch nur Durchschnitt sind.  

 

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